Eine gelingende Digitalisierung zählt für Unternehmen heute zu den Voraussetzungen, um auch in der Zukunft erfolgreich wirtschaften zu können. Vor diesem Hintergrund werden mit zunehmender Geschwindigkeit Prozesse, Produkte und Methoden der Produktion und Dienstleistungserbringung digitalisiert. Die Veränderungen sind tiefgreifend, komplex, und sie erfolgen in Projekten, in denen zu Beginn oft nicht ganz klar ist, wie die digitalisierte Lösung in der Zukunft aussehen wird. Digitalisierung ist deshalb auch mit Ungewissheit verbunden.

Wie sich die damit einhergehenden Herausforderungen bewältigen lassen, damit befasst sich die vorliegende Broschüre. Adressaten sind alle, die an der betrieblichen Gestaltung von Digitalisierung  beteiligt sind.

Die Veröffentlichung befasst sich im Schwerpunkt mit der Digitalisierung der Produktion. Dabei liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Digitalisierung nur gelingen kann, wenn in einem reflektierten, flexiblen Prozess Technik, Organisation und Personalwirtschaft in ihren wechselseitigen Beziehungen verstanden und gestaltet werden. In diesem Prozess ist die Beteiligung der Betroffenen von entscheidender Bedeutung. Die Gestaltung von Beteiligung steht deshalb im Mittelpunkt der Veröffentlichung.

Die Broschüre beschreibt die Herausforderungen und Schlüsselstellen in Digitalisierungsprojekten und gibt anhand von beispielhaften Fallkonstellationen Empfehlungen für ein partizipatives Vorgehen. Sie ergänzt den Handlungsleitfaden des Forschungsprojekts APRODI und beruht sowohl auf den langjährigen Erfahrungen der sozialpartnerschaftlichen Perspektive von IG Metall und Südwestmetall als auch der an APRODI beteiligten Forschungsorganisationen. Es ist das Ergebnis eines einjährigen Diskussionsprozesses der Autorinnen und Autoren. Den Auftakt bildete ein Workshop mit Impulsreferaten. Ihm folgten eine Reihe von konstruktiven Redaktionssitzungen. Ergebnis ist eine Quintessenz an Erkenntnissen, die von allen Autorinnen und Autoren der Broschüre geteilt werden.

Unser Dank geht an

  • Dr. Detlef Gerst, IG Metall Vorstand, Ressort Zukunft der Arbeit, Frankfurt am Main
  • Thomas Köpp, Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e. V. (Südwestmetall), Abt. Arbeitspolitik, Stuttgart

sowie die weiteren Autorinnen und Autoren und Mitwirkenden an diesem Papier

  • Dr. Ernst Bartels, ZF Friedrichshafen AG, Standort Schweinfurt
  • Alexander Bendel, Universität Duisburg-Essen, Institut Arbeit und Qualifikation, Duisburg
  • Gabriele Held, RKW Kompetenzzentrum
  • Wolfgang Kötter, GITTA Gesellschaft für interdisziplinäre Technikforschung Technologieberatung Arbeitsgestaltung mbH, Berlin
  • Dr. Erich Latniak, Universität Duisburg-Essen, Institut Arbeit und Qualifikation, Duisburg
  • Dr. Frank Lennings, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Düsseldorf
  • Klaus Mertens, ZF Friedrichshafen AG, Standort Schweinfurt

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